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GV 2018: Digitalisierung als Chance

An der SFJ-Jahresversammlung vom vergangenen Freitag (15.06.2018) erläuterte SP-Nationalrat Matthias Aebischer den zahlreich erschienenen Mitgliedern den Stand zum neuen Mediengesetz. Es wird voraussichtlich ab dem Jahre 2020 in Kraft treten und das aktuelle «Radio und Fernsehgesetz» von 2007 ersetzen. Wie der Name schon sagt, ist dieser Begriff etwas in die Jahre gekommen – das neue Gesetz will alle Medien einschliessen.

Von Pete Mijnssen

Während die Sozialdemokraten eine direkte Medienunterstützung verlangen, sperrte sich der Verlegerverband VSM bis anhin dagegen. Wie Aebischer erläuterte, möchte dieser die indirekte Medienförderung ausbauen. Davon profitieren würden neu auch Titel, welche eine grössere Auflage als 40‘000 haben und auch Zeitungen und Zeitschriften, welche nicht mit der Post vertragen werden.

Aebischer mochte nicht in das Wehklagen zur Digitalisierung einstimmen – er sieht diese auch als Chance. Obwohl in Deutschland (Schweizer Zahlen dazu gibt es nicht) noch 60 Prozent aller Fachmedien gedruckt herauskommen, werde die Digitalisierung auch in diesem Branchenumfeld zunehmen (2017 plus 12.5%). Die daraus entstehenden Onlineangebote, Events und Dienstleistungen sieht er als Chance: «Die Vermischung ergibt auch lukrative Nischen». Welche das dann genau sind, darüber war man sich in der anschliessenden Runde nicht einig. Stimmen aus dem Plenum befürchteten, dass bei diesem Modell eine Vermischung zwischen Journalismus und Business stattfindet. Einig war man sich hingegen, dass das neue Gesetz ob der rasch sich verändernden Medienlandschaft kaum 10 Jahre halten wird. Vielmehr wird mit laufenden Anpassungen gerechnet.

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